Verteidigung der Missionarsstellung

Haben Sie Spaß – lesen Sie einen guten, grundkomischen Roman!

Wolf Haas wurde bekannt, ja berühmt mit seinen sieben Kriminalromanen um den Detektiv Simon Brenner. Ein Detektiv, der von Migräne geplagt wird, nicht gut denken und fast gar nicht reden kann, aber die bizarrsten Fälle letztlich löst. Drei der Brenner-Krimis wurden verfilmt, dreimal bekam Wolf Haas den Deutschen Krimi-Preis. Jetzt aber hat er einen neuen Roman geschrieben, der in ein anderes Genre zu führen scheint. Der Titel lautet „Verteidigung der Missionarsstellung“. Es geht aber gar nicht um Sex, sondern um Liebe, das allerdings verschärft komisch mit hoher Pointendichte. Und klug ist das Buch außerdem.

Am 4. September um 7:41 Uhr hatte ich die Chance, den ausgeschlafenen Hörern des MDR wegen dieses Romans sechs Minuten lang in den Ohren zu liegen. Das habe ich natürlich gern gemacht, denn wenn schon mal ein lesbares Buch da ist, dann soll man diese frohe Kunde auch so weit wie möglich unter den Literaturbedürftigen verbreiten. Es steht aber bedauerlicherweise zu befürchten, dass um 7:41 Uhr noch nicht alle Büchersäufer aufnahmefähig sind für derlei gute Nachrichten. Deshalb hier der Link zu meinem Lobpreis, der als MDR-Podcast zu hören ist:

http://c22033-o.p.core.cdn.streamfarm.net/22033mdr/ondemand/4100mp3dld/digas-404b5eb0-92be-4a12-bfcc-ba1f09a6f918.mp3

Wolf Haas: "Verteidigung der Missionarsstellung". Verlag Hoffmann und Campe, 19,90 Euro

 

 

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