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	<title>Die Büchersäufer. Ein Blog von Uwe Wittstock &#187; Rainer Moritz</title>
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	<description>Über Literatur und Literaten</description>
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		<title>Buch &amp; Bar (15): &#8220;Die literarische Sau&#8221;</title>
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		<pubDate>Sun, 24 May 2015 08:29:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Uwe Wittstock</dc:creator>
				<category><![CDATA[Buch & Bar]]></category>
		<category><![CDATA[Über Bücher]]></category>
		<category><![CDATA[Rainer Moritz]]></category>
		<category><![CDATA[Richard Burton]]></category>

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		<description><![CDATA[Bei Pornos muss ich immer an Sex denken Klar, Essen ist auch wichtig. Aber in dieser Kurz-Kolume BUCH &#38; BAR geht es nur um Lesen und Trinken. Warum? Weil beides, in richtiger Qualität und Dosierung, einen kostbaren Fingerbreit über die &#8230; <a href="http://blog.uwe-wittstock.de/?p=1220">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<h1><strong>Bei Pornos muss ich immer an Sex denken</strong></h1>
<h2><strong>Klar, Essen ist auch wichtig. Aber in dieser Kurz-Kolume BUCH &amp; BAR geht es nur um Lesen und Trinken. Warum? Weil beides, in richtiger Qualität und Dosierung, einen kostbaren Fingerbreit über die klägliche Wirklichkeit hinausheben kann.</strong></h2>
<h2><strong>Heute: Über sauscharfes Lesen und eher zartscharfes Trinken</strong></h2>
<p>Kürzlich schrieb ich in dieser Kolumne über das Buch <em><strong>Wer hat den schlechtesten Sex?</strong></em> von <strong>Rainer Moritz</strong> (http://blog.uwe-wittstock.de/?p=1194). Es beschreibt, wie schwer es selbst gefeierten Großschriftstellern fällt, reizvolles Körpergeschehen in reizvolle Wörter zu kleiden und aufs Papier zu bringen. Prompt wuchtete sich ein paar Tage später <strong><em></em></strong></p>
<div id="attachment_1221" class="wp-caption alignright" style="width: 216px"><a href="http://blog.uwe-wittstock.de/wp-content/uploads/2015/05/40889447z.jpg"><img class="size-medium wp-image-1221" title="40889447z" src="http://blog.uwe-wittstock.de/wp-content/uploads/2015/05/40889447z-206x300.jpg" alt="" width="206" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">&quot;Die literarische Sau&quot;. Herausgegeben von Viktor und Viktoria. Verlag Haffmans &amp; Tolkemitt. 19,95 Euro</p></div>
<p><strong><em>Die literarische Sau</em></strong> (Haffmans &amp; Tolkemitt, 19,95 Euro) auf meinen Schreibtisch: Eine Anthologie mit sorgsam animierenden Geschichten und Gedichten, die nur wenig andere als pornographische Ziele haben.</p>
<p>Zugegeben, die meisten Beiträge dieses Bandes stammen nicht von Groß-, sondern von ausgesprochenen Kleinschriftstellern. Aber die wissen genau, was sie wollen, widerstehen unerschrocken allen höheren literarischen Zielen und erreichen so treffsicher ihren herrlich niederen Zweck. Wo die Artisten ihre Pirouetten verstolpern, liefern die Facharbeiter gediegene Standards ab. Und, offen gestanden, gediegene Facharbeit ist immer eine feine Sache. Oder um es mit den Worten des unsterblichen Richard Burton zu sagen, der diesem Band das Vorwort lieferte: „All der salbungsvolle Scheiß, der über Pornographie geschrieben wird, ist Unsinn.“</p>
<p>Zur animierenden Literatur passt ein aphrodisierender Drink. Der neue Likör <strong>Pussanga</strong> behauptet die ultimative Formel gefunden zu haben, um Trinkerinnen und Trinker auf Touren zu bringen. Die stilvolle Bar &#8220;Grosz&#8221; an Berlins Kurfürstendam bieten ihn bereits an. Ich habe umgehend einen Selbstversuch gemacht: Granatapfel macht Pussanga rot; Ingwer, Chili, und geheimnisvolle Kräuter aus Peru machen ihn scharf. Scharf macht er nicht.</p>
<address><em>Die Kolumne erschien im Focus vom 11. April 2015. </em></address>
<address><em> 2014 startete meine Kurz-Kolumne Buch &amp; Bar im Focus. Sie ist schon deshalb unverzichtbar, weil sie dem weltbewegenden Zusammenhang zwischen Lieblingsbegleiter BUCH und Lieblingsaufenthaltsort BAR nachgeht, zwischen Geschriebenem und Getrunkenem, zwischen der Beschwingtheit, in die manche Dichter ebenso wie manche Drinks versetzen können. Also haargenau das,  worauf jeder überzeugte Büchersäufer immer schon gewartet hat – weshalb ich die Kolumnen hier gern frisch auf die Theke meines Blogs serviere.</em></address>
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		<title>Buch &amp; Bar (12): Rainer Moritz &#8220;Wer hat den schlechtesten Sex?&#8221;</title>
		<link>http://blog.uwe-wittstock.de/?p=1194</link>
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		<pubDate>Fri, 08 May 2015 13:24:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Uwe Wittstock</dc:creator>
				<category><![CDATA[Buch & Bar]]></category>
		<category><![CDATA[Über Bücher]]></category>
		<category><![CDATA[Rainer Moritz]]></category>

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		<description><![CDATA[Wenn die Körper läuten wie Kathedralen Klar, Essen ist auch wichtig. Aber in dieser Kurz-Kolume BUCH &#38; BAR geht es nur um Lesen und Trinken. Warum? Weil beides, in richtiger Qualität und Dosierung, einen kostbaren Fingerbreit über die klägliche Wirklichkeit &#8230; <a href="http://blog.uwe-wittstock.de/?p=1194">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<h1><strong>Wenn die Körper läuten wie Kathedralen</strong></h1>
<h2><strong>Klar, Essen ist auch wichtig. Aber in dieser Kurz-Kolume BUCH &amp; BAR geht es nur um Lesen und Trinken. Warum? Weil beides, in richtiger Qualität und Dosierung, einen kostbaren Fingerbreit über die klägliche Wirklichkeit hinausheben kann.</strong></h2>
<h2><strong>Heute: Über fabelhaft sinnbefreites Lesen und Trinken</strong></h2>
<p>Body-Talk. Was zwei Körper sich zu sagen haben, wenn sie unter einer Decke stecken, kann betörend sein und unvergesslich. Doch diesen Dialog der Leiber in annähernd so betörende Worte zu übersetzen, zählt zu den heikelsten Aufgaben der Weltliteratur. Selbst meisterhafte Dichter scheitern erstaunlich oft daran. Das Problem ist alt und über die Gründe wird gern spekuliert.</p>
<div id="attachment_1196" class="wp-caption alignright" style="width: 192px"><a href="http://blog.uwe-wittstock.de/wp-content/uploads/2015/05/41831091z.jpg"><img class="size-medium wp-image-1196" title="41831091z" src="http://blog.uwe-wittstock.de/wp-content/uploads/2015/05/41831091z-182x300.jpg" alt="" width="182" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Rainer Moritz: &quot;Wer hat den schlechtesten Sex? Eine literarische Stellensuche&quot;. DVA, München 2015. 17,99 Euro</p></div>
<p>Rainer Moritz spekuliert kräftig mit in seinem ebenso klugen wie komischen Buch „Wer hat den schlechtesten Sex?“. Für Heiterkeit sorgen vor allem natürlich die Zitate missratener Sex-Passagen namhafter Autoren. Etwa diese wunderbar sinnfreien „wie“-Vergleiche beim literarischen Liebesspiel: „Sie umhüllte ihn wie warmer Moornebel.“ Oder: „Dann brach mein Körper wie eine Kathedrale in Geläut aus.“ Oder: „Die Stille war überall, und er kam wie ein trinkendes Pferd.“ Willkür und Wahnsinn reichen sich hier traulich die Hände.</p>
<p>„Beer drinkers make better lovers“, sagt der britische Volksmund. Ich habe meine Lieblingsärztin, mit der ich angenehmerweise verheiratet bin, gefragt, was von dieser Behauptung aus medizinischer Sicht zu halten ist. Ihre Antwort war eindeutig und nicht zitierfähig. Dennoch scheint mir ein Glas Bier, oder besser noch: scheinen mir zwei, drei Gläser davon, die ideale Ergänzung zu diesem Buch zu sein. Denn Bier entspannt und macht das Urteil milder. Schriftsteller, die sich an Sex wagen &#8211; im literarischen Sinne natürlich &#8211; , werden dafür dankbar sein.</p>
<address><em>Die Kolumne erschien im Focus vom 14. März 2015. </em></address>
<address><em> 2014 startete meine Kurz-Kolumne Buch &amp; Bar im Focus. Sie ist schon deshalb unverzichtbar, weil sie dem weltbewegenden Zusammenhang zwischen Lieblingsbegleiter BUCH und Lieblingsaufenthaltsort BAR nachgeht, zwischen Geschriebenem und Getrunkenem, zwischen der Beschwingtheit, in die manche Dichter ebenso wie manche Drinks versetzen können. Also haargenau das,  worauf jeder überzeugte Büchersäufer immer schon gewartet hat – weshalb ich die Kolumnen hier gern frisch auf die Theke meines Blogs serviere.</em></address>
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