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	<title>Die Büchersäufer. Ein Blog von Uwe Wittstock &#187; Jane Austen</title>
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	<description>Über Literatur und Literaten</description>
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		<title>Buch&amp;Bar 60: Jane Austen &#8220;Emma&#8221;</title>
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		<pubDate>Tue, 15 Mar 2016 09:58:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Uwe Wittstock</dc:creator>
				<category><![CDATA[Buch & Bar]]></category>
		<category><![CDATA[Jane Austen]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Lust, andere Leute zu verheiraten Über: Teuflischen Spaß beim Lesen und Trinken Vor fast haargenau 200 Jahren erblickte Jane Austens „Emma“ (Reclam, 7,95 Euro) das Licht der literarischen Welt und hält seither Millionen Leser in Atem. Emma ist jung, &#8230; <a href="http://blog.uwe-wittstock.de/?p=1671">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<h1><strong>Die Lust, andere Leute zu verheiraten</strong></h1>
<h2><strong>Über: Teuflischen Spaß beim Lesen und Trinken</strong></h2>
<div id="attachment_1672" class="wp-caption alignright" style="width: 309px"><a href="http://blog.uwe-wittstock.de/wp-content/uploads/2016/03/44139330z.jpg"><img class="size-full wp-image-1672" title="44139330z" src="http://blog.uwe-wittstock.de/wp-content/uploads/2016/03/44139330z.jpg" alt="" width="299" height="475" /></a><p class="wp-caption-text">Jane Austen: &quot;Emma&quot;. Roman. Übersetzung: Ursula Grawe und Christian Grawe. Reclam Verlag, 7,95 Euro</p></div>
<p>Vor fast haargenau 200 Jahren erblickte Jane Austens „Emma“ (Reclam, 7,95 Euro) das Licht der literarischen Welt und hält seither Millionen Leser in Atem. Emma ist jung, klug, reich und sehr attraktiv. Aber mit ihrem Bildungsdünkel, und ihre Lust, andere zu manipulieren, geht sie einem sagenhaft auf die Nerven. Kurz: Sie ist ein prächtiges Beispiel für Oscar Wildes Satz: „Es gibt Frauen, die sind gar nicht schön. Die sehen nur so aus.“</p>
<p>Im Grunde ist das Buch ein Krimi aus einer Zeit, in der es noch keine Krimis gab. Emma liebt es, Ehen zu stiften. Wie eine Marionettenspielerin will sie an Fäden ziehen, um Paare vor den Traualtar zu dirigieren. Keiner ihrer Pläne geht auf, aber während Emma munter scheitert, streut Jane Austen im Roman lauter zarte Hinweise auf ein echtes Liebesdrama aus, das sich von Emma unbemerkt hinter ihrem Rücken abspielt. Wer den Roman liest wie ein Whodunit von Agatha Christie, kommt den wahren Liebesverhältnissen viel früher auf die Spur als die hochnäsige Heldin. Was ein teuflischer Spaß ist.</p>
<p>Am Ende bereut Emma all ihre Fehler und erobert so doch noch die Herzen der Leser. Natürlich hat man ihrer genialen Schöpferin längst auch einen Drink gewidmet: Leseratten unter den Bar-Keepern dieser Welt mixen aus Hendrick’s Gin, Holunderblütenlikör von St. Germain, Green Chartreuse Kräuterlikör und Limettensaft zu gleichen Teilen einen Jane Austen-Cocktail. Er ist sehr stark – aber das sind Jane Austens Romane ja auch.<strong> </strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><em>2014 startete BUCH &amp; BAR. Die Kolumne ist schon deshalb absolut unverzichtbar, weil sie dem weltbewegenden Zusammenhang zwischen Lieblingsbegleiter BUCH und Lieblingsaufenthaltsort BAR nachgeht, zwischen Geschriebenem und Getrunkenem, zwischen der Beschwingtheit, in die manche Dichter ebenso wie manche Drinks versetzen können. Also haargenau das,  worauf jeder überzeugte Büchersäufer immer schon gewartet hat – weshalb ich die Kolumnen hier gern frisch auf die Theke meines Blogs serviere.</em></p>
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		<title>Buch &amp; Bar (22): Jane Austen &#8221; Stolz und Vorurteil&#8221;</title>
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		<pubDate>Wed, 15 Jul 2015 14:46:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Uwe Wittstock</dc:creator>
				<category><![CDATA[Buch & Bar]]></category>
		<category><![CDATA[Jane Austen]]></category>

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		<description><![CDATA[Kutsche fahren und über Männer reden Klar, Essen ist auch wichtig. Aber in dieser Kurz-Kolume BUCH &#38; BAR geht es nur um Lesen und Trinken. Warum? Weil beides, in richtiger Qualität und Dosierung, einen kostbaren Fingerbreit über die klägliche Wirklichkeit &#8230; <a href="http://blog.uwe-wittstock.de/?p=1279">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<h1><strong>Kutsche fahren und über Männer reden</strong></h1>
<h2><strong>Klar, Essen ist auch wichtig. Aber in dieser Kurz-Kolume BUCH &amp; BAR geht es nur um Lesen und Trinken. Warum? Weil beides, in richtiger Qualität und Dosierung, einen kostbaren Fingerbreit über die klägliche Wirklichkeit hinausheben kann.</strong></h2>
<h2><strong>Heute: Über genussvoll avantgardistisches Lesen und Trinken</strong></h2>
<div id="attachment_1280" class="wp-caption alignright" style="width: 207px"><a href="http://blog.uwe-wittstock.de/wp-content/uploads/2015/07/41648958z.jpg"><img class="size-medium wp-image-1280" title="41648958z" src="http://blog.uwe-wittstock.de/wp-content/uploads/2015/07/41648958z-197x300.jpg" alt="" width="197" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Jane Austen: &quot;Stolz und Vorurteil&quot;. Mit einem Nachwort von Felicitas von Lovenberg. Übersetzt von Manfred Allié und Gabriele Kempf-Allié. Fischer Taschenbuch Verlag 2015. 9,99 Euro</p></div>
<p>Vor 100 Jahren, als der Begriff Avantgarde noch kein Wischlappen war, an dem sich jeder Wichtigtuer die Schuhe abputzt, träumten Autoren davon, einen Roman über nichts zu schreiben. Ein Roman ohne Handlung. Ich habe diese Leidenschaft nie verstanden, denn den Roman gab es längst. Jetzt habe ich ihn in neuer Übersetzung von Manfred Allié und Gabriele Kempf-Allié gelesen: <strong>„Stolz und Vorurteil“</strong> von <strong>Jane Austen</strong> (Fischer Verlag, 9,99 €).</p>
<p>Der perfekte Non-Action-Roman, 200 Jahre alt. Nichts passiert. Junge Leute fahren mit Kutschen und reden. Das ist alles. Die Frauen reden über die Männer und ihre Gefühle zu den Männern. Oder über Gefühle ihrer Schwestern zu den Männern. Oder über vermutete Gefühle der Männer zu ihnen. Das ist so großartig, so spannend, so hinreißend klug, dass ich den letzten Teil bis halb vier Uhr früh zu Ende las, weil ich einfach nicht aufhören konnte.</p>
<p>Was wird heute in Frauenrunden getrunken, wenn sie über Männer reden? Bei meinen ausschweifenden Recherchen unter männeranalysierenden Damen wurde der <strong>Queen Mum</strong> erwähnt: 4 cl Gin (ich mag Hendrick’s), 250 cl Tonic und Gurkenscheiben. Dass Frauen auf kleingeschnittenen Gurken im Glas bestehen, sobald sie über Männer sprechen, lässt die Psychologen unter uns aufhorchen. Queen Mum ist mit dem Drink fast 102 Jahre alt geworden, ganz ungesund kann er also nicht sein.</p>
<address><em>Die Kolumne erschien im Focus vom 30. Mai 2015. </em></address>
<address><em> 2014 startete meine Kurz-Kolumne Buch &amp; Bar im Focus. Sie ist schon deshalb unverzichtbar, weil sie dem weltbewegenden Zusammenhang zwischen Lieblingsbegleiter BUCH und Lieblingsaufenthaltsort BAR nachgeht, zwischen Geschriebenem und Getrunkenem, zwischen der Beschwingtheit, in die manche Dichter ebenso wie manche Drinks versetzen können. Also haargenau das,  worauf jeder überzeugte Büchersäufer immer schon gewartet hat – weshalb ich die Kolumnen hier gern frisch auf die Theke meines Blogs serviere.</em></address>
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