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	<title>Die Büchersäufer. Ein Blog von Uwe Wittstock &#187; Sascha Anderson</title>
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	<description>Über Literatur und Literaten</description>
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		<title>Heiner Müller: &#8220;Zahnfäule in Paris&#8221;</title>
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		<pubDate>Sat, 31 Dec 2022 08:02:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Uwe Wittstock</dc:creator>
				<category><![CDATA[Poesie]]></category>
		<category><![CDATA[Bert Papenfuß]]></category>
		<category><![CDATA[Cornelia Schleime]]></category>
		<category><![CDATA[Gottfried Benn]]></category>
		<category><![CDATA[Heiner Müller]]></category>
		<category><![CDATA[Sascha Anderson]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Gedicht an der Wand neben meinem Schreibtisch Am 30. Dezember 1995, vor 27 Jahren starb Heiner Müller. Ich habe ihn einige Mal getroffen und sein Werk war mir immer wichtig. Als kleine Erinnerung an ihn möchte ich hier die &#8230; <a href="http://blog.uwe-wittstock.de/?p=2630">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<h1><strong>Das Gedicht an der Wand neben meinem Schreibtisch</strong></h1>
<h2><strong>Am 30. Dezember 1995, vor 27 Jahren starb Heiner Müller. Ich habe ihn einige Mal getroffen und sein Werk war mir immer wichtig. Als kleine Erinnerung an ihn möchte ich hier die Geschichte eines Gedichts von ihm erzählen, das in Müllers Handschrift neben meinem Schreibtisch hängt. Seit rund 40 Jahren. Und davon, was es mir bedeutet.</strong></h2>
<p>­­­Das alles ist fast vierzig Jahre her. Damals war ich Literaturredakteur der FAZ. Die DDR existierte noch und mir fiel der erste Lyrikband eines jungen Mannes aus Ostberlin in die Hände, er hieß Sascha Anderson. In seinen Gedichten kürzte er die Parteizeitung „Neues Deutschland“ mit „eNDe“ ab, listete sämtliche Worte aus Goethes Gedicht „Dämmerung“ penibel alphabetisch auf („dämmerung der der der die die doch durch durchs“) oder brachte die in der Blockkonfrontation festgefahrene Übertrumpfungslogik von Ost und West auf so lapidare Zeilen wie „östwestlicher die wahn“ oder „jeder satellit hat einen killersatelliten“.</p>
<p>Was war das? Eine sprachspielerische Form politischer Kritik? Ein neuer Dadaismus? Eine Punk-Lyrik, die sich über die Ideologien beider Hemisphären lustig machte und über die kniefällige deutsche Goethe-Verehrung gleich mit?</p>
<p>Ich wollte mehr erfahren über diesen Anderson. Also fuhr ich nach Ostberlin, traf ihn in der Pankower Keramikwerkstatt, in der er damals wohnte, und schrieb danach ein Porträt über ihn (siehe F.A.Z. vom 23. Juni 1983). Ich war überrascht: Er sprach kaum über die eigenen Gedichte, er hatte spürbar keine Lust, einem Kritiker seine Qualitäten als Schriftsteller anzupreisen. Stattdessen versuchte er mich zu begeistern für die Lyrik seines Freundes Bert Papenfuß oder die Arbeiten der Malerin Cornelia Schleime. Er wirkte völlig offen und angstfrei, obwohl er davon sprach, von der Stasi „regelmäßig verfolgt, verhört, bedroht“ zu werde &#8211; wie ich in meinem Artikel festhielt.</p>
<p>Was er seinen Führungsoffizieren bei diesen Verhören berichtete, sagte er mir natürlich nicht. Seine Enttarnung als Spitzel des Prenzlauer Bergs, der seine engsten Freunde an die Stasi verraten hatte, gelang erst acht Jahre später. Seither scheint auch das Urteil über ihn als Autor gesprochen.</p>
<div id="attachment_2631" class="wp-caption alignright" style="width: 235px"><img class="size-medium wp-image-2631" alt="Aus: Heiner Müller: „Die Gedichte“. Werke Band 1. Herausgegeben von Frank Hörnigk. Suhrkamp Verlag, Frankfurt am Main 1998. S.216" src="http://blog.uwe-wittstock.de/wp-content/uploads/2022/12/0-2-225x300.jpg" width="225" height="300" /><p class="wp-caption-text">Aus: Heiner Müller: „Die Gedichte“. Werke Band 1. Herausgegeben von Frank Hörnigk. Suhrkamp Verlag, Frankfurt am Main 1998. S.216</p></div>
<p>Doch damals, 1983, war das alles noch unvorstellbar. In einem Winkel des Keramik-Ateliers entdeckte ich ein mit zwei Reißnägeln an die Wand geheftetes Papier und darauf die Handschrift Heiner Müllers. Es waren die fünf Zeilen von „Zahnfäule in Paris“, signiert mit „HM“. Ich hatte mich davor lange mit Müllers Werk beschäftigt, doch dieses Gedicht kannte ich nicht. Ich war beeindruckt. Anderson merkte das, zog die Reißnägel aus der Wand und schenkte mir das Blatt. Er tat das ohne großes Aufhebens – eine schöne (vielleicht demonstrative?) Probe seiner Freimut.</p>
<p>Seither, seit fast vierzig Jahren hängt das Blatt neben meinem Schreibtisch. Kein Umzug, kein Wechsel der Arbeitszimmer konnte daran etwas ändern. Zugegeben, es ist ein etwas ruppiger lyrischer Lebensbegleiter. Manche Freunde, die davorstehen, um das Gedicht zu entziffern, finden meine Anhänglichkeit – milde formuliert – seltsam.</p>
<p>Schon der Titel lässt keinen Zweifel an der desillusionierenden, einer Ästhetik des Hässlichen verpflichteten Haltung, mit der Müller hier schreibt. Sie erinnert ein wenig an Gottfried Benns Morgue-Gedichte. In der Hochglanzwelt der Zahnpastareklame wird gern der Begriff Karies benutzt und er steht für eine Bagatellerkrankung, die medizinisch problemlos beherrschbar ist. In dem Wort „Zahnfäule“ dagegen klingt deutlich hörbar ein Zersetzungsprozess an, ein körperlicher Zerstörungsvorgang, der sich nicht wieder gut machen lässt.</p>
<p><img class="alignleft size-medium wp-image-2632" alt="FT08QXwWQAEnL_c" src="http://blog.uwe-wittstock.de/wp-content/uploads/2022/12/FT08QXwWQAEnL_c-224x300.jpg" width="224" height="300" />Mit der ersten Zeile erweitert Müller diesen Anklang an Verfall und Agonie dann ins Allgemeine. Die Fäulnis frisst nicht nur an den Zähnen, sondern an dem Menschen, an „mir“. Ich verstehe die ersten sieben Worte des Gedichts als denkbar knappes Memento mori: Als eine Vorahnung des Todes, die einen selbst in Paris, der Hauptstadt des Lebensgenusses, einholen kann.</p>
<p>Dann ändert das Gedicht ein wenig die Perspektive. Das „Ich“, das in diesen fünf Zeilen spricht, lenkt den Blick auf sich selbst, auf seine Gewohnheit zu viel zu rauchen und zu trinken. Es konstatiert diese Tatsache so sachlich wie möglich, ohne Ausflucht oder Beschönigung. In der Psychologie wird derartiges Suchtverhalten oft als Hinweis auf verstreckte Neigungen zur Selbstdestruktion, zur Autoaggression verstanden. Oder um es ebenso lapidar wie brutal zu formulieren: Als den uneingestandenen Wunsch, schneller zu sterben.</p>
<p>Tatsächlich war Heiner Müller in der Öffentlichkeit selten anzutreffen ohne zwei ständige Begleiter: die Zigarre und das Whiskyglas. Sein Gedicht arbeitet mit einem typischen Stilmittel der Moderne, dem Schock. Der Schock soll die alltägliche Wahrnehmung für einen Augenblick öffnen für ein Kunsterlebnis, das tiefer ins Bewusstsein eingreift – etwa durch die schmerzhaft zugespitzte Selbsteinschätzung: „Du stirbst zu langsam.“</p>
<p>Für mich ist das Gedicht eine nun bald vierzigjährige Mahnung. Nicht eine zur gesunden Lebensführung. Wohl aber die Aufforderung, auch den verdeckten, unbewussten Motiven des eigenen Handelns auf der Spur zu bleiben.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Sascha Anderson im Film &#8220;Anderson&#8221;</title>
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		<pubDate>Wed, 12 Feb 2014 14:36:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Uwe Wittstock</dc:creator>
				<category><![CDATA[Personen]]></category>
		<category><![CDATA[Annekatrin Hendel]]></category>
		<category><![CDATA[Sascha Anderson]]></category>
		<category><![CDATA[Truman Capote]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Schriftsteller und der Verrat Gestern habe ich die Presse-Vorführung des Films Anderson über Sascha Anderson gesehen – war aber offenbar in der falschen Vorstellung. Denn wie Susanne Schleyer berichtet (https://www.facebook.com/susanne.schleyer?fref=ts), gab es am Nachmittag nach der offiziellen Berlinale-Premiere „riesiges &#8230; <a href="http://blog.uwe-wittstock.de/?p=944">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<h1><strong> Die Schriftsteller und der Verrat</strong></h1>
<h3><strong>Gestern habe ich die Presse-Vorführung des Films <em>Anderson</em> über Sascha Anderson gesehen – war aber offenbar in der falschen Vorstellung. Denn wie Susanne Schleyer berichtet (https://www.facebook.com/susanne.schleyer?fref=ts), gab es am Nachmittag nach der offiziellen Berlinale-Premiere „riesiges geschrei von betroffenen und sich betroffen fuehlenden. vor dem kino polizei. es haette nur noch gefehlt, dass sich leute pruegeln.“ Das habe ich verpasst. Auch 25 Jahre nachdem der Schriftsteller Sascha Anderson als Stasi-IM enttarnt wurde, sorgt sein Fall scheinbar noch immer für öffentliche Erregung. Erstaunlich.</strong></h3>
<p>Da ich kein Betroffener bin, brauche ich mich nicht so zu erregen. Ich habe Anderson 1983 in „Berlin, Hauptstadt der DDR“ besucht und ihn in der FAZ porträtiert als Lyriker und Impresario vom Prenzlauer Berg, der federführend dabei half, die dortige Boheme zum Markenartikel PRENZLAUER BERG zu machen. Er erzählte mir schon damals, und ich schrieb es in meinem Porträt, dass ihn die Stasi regelmäßig verhöre. Was er der Stasi bei diesen Gelegenheiten alles in die Notizblöcke diktierte, sagte er mir nicht.</p>
<div id="attachment_945" class="wp-caption alignright" style="width: 718px"><a href="http://blog.uwe-wittstock.de/wp-content/uploads/2014/02/Anderson.jpg"><img class="size-full wp-image-945" title="Anderson" src="http://blog.uwe-wittstock.de/wp-content/uploads/2014/02/Anderson.jpg" alt="" width="708" height="398" /></a><p class="wp-caption-text">Sascha Anderson in &quot;Anderson&quot; von Annekatrin Hendel</p></div>
<p>Ich bin Anderson seither immer wieder mal begegnet und habe gelegentlich auch über ihn oder seine Bücher geschrieben. Zwei der Artikel sind hier zu finden: <a href="http://uwe-wittstock.de/blog/?cat=68">http://uwe-wittstock.de/blog/?cat=68</a></p>
<p>Im Film <em>Anderson</em> war Anderson selbstkritischer und vor allem sachlich klarer, als ich ihn je erlebt habe. Anderson neigt zu verschachtelten Satzkonstruktionen, die er gern halbfertig in der Schwebe lässt und deren Sinn mir oft dunkel bleibt. Der Filmerin Annekatrin Hendel ist es jedenfalls gelungen, ihn konkreter als sonst über seine Zuträgereien zum Sprechen zu bringen, und dafür darf sie sich und ihrem Film schon mal ein paar Pluspunkte gutschreiben. So gibt Anderson zum Beispiel unmissverständlich zu, es sei ihm klar gewesen, dass die Stasi Material suchte, um Regimegegnern juristisch korrekte Prozesse nach DDR-Recht machen zu können – und dass er solches Material wissentlich geliefert habe.</p>
<p>Das Ende des Films fand ich allerdings schwach: Hendel stellt eine Szene an den Schluss, in dem Anderson erklärt, weshalb die von ihm verratenen ehemaligen Freunde noch heute vergeblich auf eine Entschuldigung warten. Er bemüht dazu ein rhetorisches Täuschungsmanöver: Er könne doch nicht, sagt Anderson, mit dem Satz „Ich entschuldige mich“ eine Verzeihung gleichsam einfordern. Nein, nur die anderen könnten ihm verzeihen. Dass er stattdessen sehr wohl „um Entschuldigung bitten“ könnte, blendet Anderson aus – und Hendel lässt ihn nicht nur damit davonkommen, sondern gibt Andersons windiger Scheinerklärung sogar noch zusätzliches Gewicht, indem sie den Film damit unkommentiert ausklingen lässt.</p>
<p>(Sascha Anderson teilt dazu per Mail mit, seine Erklärung in der letzten Szene sei verkürzt worden: &#8220;vollständig hieß sie, dass ich mich für das, WAS ich getan habe, nicht entschulden (nicht entschuldigen!) kann und werde, aber für das WIE um verzeihung bitten muss und will. was übrigens offline längst (seit über 20 jahren) passiert ist.&#8221;)</p>
<p>Wie auch immer: Ob Andersons Bitte um Entschuldigung tatsächlich seit Jahrzehnten ausgeblieben ist, und ob der Fall Anderson deshalb noch heute für Erregung sorgt, könnte aber letztlich nur eine Vollversammlung der Verratenen klären.</p>
<p>Und zu denen gehöre ich nicht, weshalb ich mir beim Anschauen des Films anderes durch den Kopf ging. In dem sehr eindrucksvollen Film <em>Capote</em>, der Philip Seymour Hoffmann seinen Oscar einbrachte, ging es im Kern ebenfalls um den Verrat eines Schriftstellers an einem Freund. Der Film ist kein Dokumentarfilm wie der von Annekatrin Hendel, aber er ist der tatsächliche Lebensgeschichte Truman Capotes hart auf den Fersen und seine Handlung keine Erfindung eines verschwitzten Hollywoodautoren-Hirns.</p>
<div id="attachment_946" class="wp-caption alignleft" style="width: 186px"><a href="http://blog.uwe-wittstock.de/wp-content/uploads/2014/02/Capote.jpg"><img class="size-full wp-image-946" title="Capote" src="http://blog.uwe-wittstock.de/wp-content/uploads/2014/02/Capote.jpg" alt="" width="176" height="250" /></a><p class="wp-caption-text">&quot;Capote&quot;. Fox. Regie: Bennett Miller</p></div>
<p>Capote freundete sich bei den Recherchen zu seinem Tatsachenroman <em>Kaltblütig</em> mit einem der beiden Mörder an, über die er schrieb – und beschaffte ihm bessere Anwälte, die dem Mann Strafaufschub verschafften. Doch als das Buch fertig war, und nur noch das letzte Kapitel – die Hinrichtung der Mörder – fehlte, stellte Capote seine Hilfe ein. Ein ultimativer Verrat: Sein Buch kann erst dann abgeschlossen werden, wenn das Urteil vollstreckt wird – also lässt Capote den Freund im doppelten Sinne des Wortes hängen.</p>
<p>Mit anderen Worten: Schriftsteller sind keine netten Menschen. Wenn sie es mit einem Buch ernst meinen, nehmen sie wenig Rücksicht. Oder genauer: keine Rücksicht. Das Werk ist ihnen wichtig, nicht die Menschen. Vielleicht hat Literatur tatsächlich, wie häufig behauptet wird, eine menschenfreundliche, humanisierende Wirkung. Das Verhalten von Schriftsteller im realen Leben hat diese Wirkung eher selten. Es geht ihnen um ihre Arbeit, nicht um Moral.</p>
<p>Möglicherweise liegt hier eine Lehre, die man aus dem Fall Anderson ziehen kann. Sascha Andersons Hauptwerk waren nicht seine Gedichte, es war seine Arbeit als Impresario, der die Marke PRENZLAUER BERG mitprägte und in Ost und West popularisierte. Eine nicht ganz uneigennützige Arbeit, denn je wichtiger die Marke wurde, desto wichtiger wurde auch deren Zentralfigur Anderson. Diese Arbeit wäre gegen die Stasi nicht möglich gewesen, also hat er sie im Kontakt mit der Stasi vorangetrieben. Für moralische Bedenken war da wenig Platz.</p>
<p>Aber gerade in der DDR wurden Schriftsteller gern als Gegenspieler zum diktatorischen Regime betrachtet – und also in der Rolle von Weisen, Märtyrern oder säkularen Heiligen gesehen. Umso schmerzlicher die Enttäuschung, als sich Einzelne davon als Verräter entpuppten.</p>
<p>P.S.: Sehr gut gefallen hat mir auch die Verzückung, mit der die Ausstellungsmacherin Ingrid Bahß im Film von der Ausstrahlungskraft Andersons berichtete und von der Grandezza, mit der er seine Jeans zu tragen wusste. Dazu wurden alte schwarz-weiß-Fotos eingeblendet, auf denen Anderson wirkte wie ein etwas zerknautscher Bruder von Jim Morrison. Vielleicht sollte man auch nicht unterschätzen, wie sehr Anderson zur Identifikationsfigur und zum role modle der Boheme im DDR-Sozialismus aufgestiegen war. Weshalb dann später die Enttäuschung und die nachträglichen Abgrenzungsbedürfnisse so besonders groß waren – wer möchte sich schon über so lange Zeit mit einem Verräter identifiziert haben.</p>
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