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	<title>Die Büchersäufer. Ein Blog von Uwe Wittstock &#187; Judith Hermann</title>
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	<description>Über Literatur und Literaten</description>
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		<title>Judith Hermanns Roman &#8220;Aller Liebe Anfang&#8221;</title>
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		<pubDate>Wed, 20 Aug 2014 17:36:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Uwe Wittstock</dc:creator>
				<category><![CDATA[Über Bücher]]></category>
		<category><![CDATA[Judith Hermann]]></category>
		<category><![CDATA[Katja Lange-Müller]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8220;Liebe ist eine zwiespältige Empfindung&#8220; Ein Gespräch mit Judith Hermann über ihren Roman Aller Liebe Anfang, über die Bereitschaft, in anderen Menschen das Ziel der eigenen Wünsche und Hoffnungen zu sehen und über das Unglück, dass die Liebe mit sich &#8230; <a href="http://blog.uwe-wittstock.de/?p=1001">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<h1><strong>&#8220;Liebe ist eine zwiespältige Empfindung</strong>&#8220;</h1>
<h2><strong>Ein Gespräch mit Judith Hermann über ihren Roman <em>Aller Liebe Anfang</em>, über die Bereitschaft, in anderen Menschen das Ziel der eigenen Wünsche und Hoffnungen zu sehen und über das Unglück, dass die Liebe mit sich bringen kann, sowie die große Sehnsucht vieler Leser nach Romanen und nach Antworten</strong></h2>
<p><strong><em></em>Uwe Wittstock: </strong>Mit Ihren Kurzgeschichten zählen Sie seit 15 Jahren zu den wichtigsten Erzählerinnen Deutschlands. jetzt legen Sie Ihren ersten Roman <em>Aller Liebe Anfang</em> vor. Ist Ihre Erleichterung groß?</p>
<div id="attachment_1002" class="wp-caption alignleft" style="width: 300px"><a href="http://blog.uwe-wittstock.de/wp-content/uploads/2014/08/HermanJ.jpg"><img class="size-full wp-image-1002" title="HermanJ" src="http://blog.uwe-wittstock.de/wp-content/uploads/2014/08/HermanJ.jpg" alt="" width="290" height="475" /></a><p class="wp-caption-text">Judith Hermann: &quot;Aller Liebe Anfang&quot;. Roman. S.Fischer verlag, Frankfurt am Main 2014, 19,99 Euro</p></div>
<p><strong>Judith Hermann: </strong>Wenn Sie mit Erleichterung meinen, nicht mehr die Frage nach dem Roman hören zu müssen &#8211; ja, ich bin erleichtert. Und darüberhinaus alles in allem wohl so erleichtert, wie man es nach der abgeschlossenen Arbeit an einem Buch sein kann, egal ob es ein Roman ist oder ein Erzählungsband. Der Romanautor wird nie gefragt, wann er endlich seine allererste Erzählung schreiben würde, oder? Als Short-Strory-Autor muss man sich bedauerlicherweise rechtfertigen, wenn man keinen Roman schreibt.</p>
<p><strong>Wittstock: </strong>Gut, drehen wir die Frage herum: Warum plötzlich ein Roman?</p>
<p><strong>Judith Hermann: </strong>Die Schriftstellerin Katja Lange-Müller hat den schönen Satz gesagt: Nicht der Autor entscheidet über die Länge einer Geschichte, sondern die Geschichte entscheidet das selbst. Und genau so ist es. Es gibt im Schreiben den Moment, in dem sich die Geschichte verselbstständigt &#8211; es gibt ihn, wenn das Schreiben gelingt. Die Figuren verselbstständigen sich, sie nehmen den Autor, eine Weile lang, sprichwörtlich an die Hand. Sie entwickeln ihr eigenes Leben, ihren eigenen Willen, und sie führen die Geschichte dann eben nach dem eigenen Maß zu einem kurzen oder langen Schluss.</p>
<p><strong>Wittstock:</strong> Der Stoff Ihres neuen Buches ließ sich nur als Roman, nicht als Kurzgeschichte erzählen?</p>
<p><strong>Judith Hermann:</strong> Ich habe es mehrfach versucht, Stellas Geschichte in einer Erzählung aufzuschreiben, und es ist mir nicht gelungen. Ich hatte deutlich zuwenig Raum, Stella hatte zu wenig Raum. Es ging nur so, wie es jetzt geworden ist.</p>
<p><strong>Wittstock: </strong>Sie erzählen von einer Frau, Stella, die begreifen muss, dass ihr Nachbar ein Stalker ist, der sie nie in Ruhe lassen wird. Wie sind Sie zu diesem Stoff gekommen?</p>
<p><strong>Judith Hermann: </strong>Für mich ist es gar nicht so deutlich ein Buch über Stalking. Eher eine Geschichte über die Bereitschaft, in einem anderen Menschen das Ziel der eigenen Wünsche und Hoffnungen zu sehen &#8211; also über die Bereitschaft, mit der die Liebe beginnt. Eine Geschichte über die verschiedenen Formen der Liebe: zu einem Mann, der oft weg ist, zu einer kleinen Tochter, zu einer engen Freundin, die an einem fernen Ort lebt, mit der Stella aber dennoch alles Wichtige teilt. Stalking ist im Rahmen dieser Geschichte nur das Beispiel für eine Extremform der Liebe, die zur Obsession wird.</p>
<div id="attachment_1003" class="wp-caption alignright" style="width: 2410px"><a href="http://blog.uwe-wittstock.de/wp-content/uploads/2014/08/Hermann_Judith.jpeg"><img class="size-full wp-image-1003" title="Hermann_Judith" src="http://blog.uwe-wittstock.de/wp-content/uploads/2014/08/Hermann_Judith.jpeg" alt="" width="2400" height="1800" /></a><p class="wp-caption-text">Judith Hermann (Berlin, Februar 2014) Foto: Andreas Labes</p></div>
<p><strong>Wittstock: </strong>Das klingt, als wäre die Liebe in Ihrem Roman ein mitunter bedrohliches Gefühl.</p>
<p><strong>Judith Hermann: </strong>Liebe ist doch zumindest eine zwiespältige Empfindung. Liebe hat viel mit Abhängigkeit zu tun, mit der Frage, ob man zu viel oder auch zu wenig vom anderen erwartet, ob man von ihm zu viel oder zu wenig bekommt? Liebe ist in der Idealvorstellung stärkend und beglückend. Aber das Unglück, das sie mit sich bringen kann, ist unvergleichlich, oder? Unvergesslich. Das kann bedrohlich sein, und das wissen wir, wenn wir uns auf die Liebe einlassen.</p>
<p><strong>Wittstock: </strong>Woher kommt die Sehnsucht der Leser nach Romanen?</p>
<p><strong>Judith Hermann: </strong>Ich glaube, das Verhältnis zur Kurzgeschichte ist ein wenig schwierig, weil sie offen bleibt, weil sie auch keine Lösung weiß. Sie stellt Fragen, aber sie gibt keine Antworten und manchmal scheint die eigentliche Geschichte erst nach dem Ende der Geschichte anzufangen. Der Roman zeigt mehr als eine Situation, er verfolgt mindestens einen Handlungsfaden über eine längere Strecke und er führt am Schluss zu einer Art Fazit. Sicher, auch dieses Fazit will keine gültige Antwort auf die Fragen sein, die der Roman aufwirft, aber es wirkt letztlich doch ein wenig so wie eine Entscheidung? Wie eine Botschaft. Und nach solchen Botschaften sehnt man sich, man möchte die Welt gern erklärt bekommen von jemandem, der es vielleicht besser weiß als man selbst &#8211; selbst wenn uns im Grunde klar ist, dass der Schriftsteller es auch nicht besser wissen kann.</p>
<p><strong>Wittstock: </strong>Welche Botschaft hat Ihr Roman <em>Aller Liebe Anfang</em>?</p>
<p><strong>Judith Hermann: </strong>Ich glaube, ich bin in diesem Roman am Schluss doch meiner Neigung zur Kurzgeschichte gefolgt &#8211; ich habe ihn so offen wie möglich zu Ende gehen lassen. Ich hoffe, dass sich der Leser schließlich dieses Endes annimmt und selbst entscheidet, was es zu bedeuten hat &#8211; und ob es für ihn etwas zu bedeuten hat. Das würde mich freuen.</p>
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		<title>Wovon wir reden, wenn wir von Carver reden</title>
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		<pubDate>Tue, 08 May 2012 16:41:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Uwe Wittstock</dc:creator>
				<category><![CDATA[Personen]]></category>
		<category><![CDATA[Ernest Hemingway]]></category>
		<category><![CDATA[Gordon Lish]]></category>
		<category><![CDATA[Ingo Schulze]]></category>
		<category><![CDATA[Judith Hermann]]></category>
		<category><![CDATA[Raymond Carver]]></category>

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		<description><![CDATA[Harte Schnitte Raymond Carver gilt als bester amerikanischer Short-Story-Autor seit Hemingway. Doch fast alle seine Geschichten aus der vielgerühmten Sammlung Wovon wir reden, wenn wir von Liebe reden wurden brutal gekürzt. Jetzt erscheinen sie unter dem Titel Beginners im Original. &#8230; <a href="http://blog.uwe-wittstock.de/?p=304">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<h2><strong>Harte Schnitte</strong></h2>
<h3><strong>Raymond Carver gilt als bester amerikanischer Short-Story-Autor seit Hemingway. Doch fast alle seine Geschichten aus der vielgerühmten Sammlung <em>Wovon wir reden, wenn wir von Liebe reden</em> wurden brutal gekürzt. Jetzt erscheinen sie unter dem Titel <em>Beginners</em> im Original. Wie klang der legendäre Carver-Sound wirklich?</strong></h3>
<p>Vom 7. auf den 8. Juli 1980 fand Raymond Carver keinen Schlaf. Morgens um 8 Uhr quälte er sich aus dem Bett, setzte sich an den Arbeitstisch und schrieb an seinen Lektor Gordon Lish. Es wurde kein gewöhnlicher Brief, es wurde ein Hilferuf, ein Verzweiflungsschrei.</p>
<p>Dabei ging es Carver besser als je zuvor. Er hatte seine schwere Alkoholsucht, die ihn um ein Haar ins Grab gebracht hätte, seit drei Jahren hinter sich gelassen. Die Kritiker bejubelten sein erstes Buch mit Kurzgeschichten <em>Würdest Du bitte still sein, bitte</em> (1976). Die Syracus University wollte ihn als Literatur-Dozent haben. Und Alfred A. Knopf, einer der besten US-Verlage, gab ihm einen Vertrag für sein zweites Buch, wieder eine Sammlung mit Short Stories.</p>
<div id="attachment_312" class="wp-caption alignleft" style="width: 130px"><a href="http://blog.uwe-wittstock.de/wp-content/uploads/2012/05/120px-Raymond_Carver.jpg"><img class="size-full wp-image-312" title="120px-Raymond_Carver" src="http://blog.uwe-wittstock.de/wp-content/uploads/2012/05/120px-Raymond_Carver.jpg" alt="" width="120" height="118" /></a><p class="wp-caption-text">Raymond Carver, Photo by Marion Ettlinger/Vintage Contemporaries</p></div>
<p>Doch nun war das vom Lektor überarbeitete Manuskript dieses zweiten Buchs bei Carver eingetroffen. Lish hatte ganze Arbeit geleistet. Viele Geschichten hatte er um die Hälfte gekürzt, manche um 60 Prozent oder mehr, bei einer waren von 40 Seiten nur 9 übrig geblieben. Einige Figuren waren nach Lishs Änderungen aus dem Buch verschwunden, andere tauchten unter neuen Namen auf. Oft hatte Lish Geschichten seitenweise umgeschrieben, hier einen Mord gestrichen, da einen Selbstmord weggelassen, bei einigen Stories die entscheidende Schlusswendung neu erfunden.</p>
<p>Kurz: Der Albtraum jedes Autors. Doch Carver konnte Lish nicht kurzerhand feuern. Die beiden arbeiteten seit Jahren zusammen. Lish hatte das Talent des ewig betrunkenen Carver erkannt, hatte dessen erste Erzählungen ähnlich rigoros bearbeitet und in den besten Zeitschriften des Landes untergebracht. Carver verdankte ihm alles: „Wenn ich jetzt so etwas wie Ansehen, Geltung oder Glaubhaftigkeit in der Welt besitze, dann ist das Dein Verdienst“, bekannte er in seinem Brandbrief.</p>
<p>Carver flehte seinen gnadenlosen Lektor an, das neue Buch nicht in dieser Form zu drucken. Viele Streichungen seien „brillant“, aber wenn die Geschichten so erschienen, „kann ich mir selbst nicht in die Augen schauen und vielleicht nie wieder schreiben.“</p>
<p>Doch Carver war, nach den Worten seiner späteren Frau, „kein Kämpfer“. Schon zwei Tage später hatte Lish ihn umgestimmt, zermürbt willigte Carver in fast alle Änderungen ein. Als das zurechtgestutzte Buch 1981 unter dem Titel <em>Wovon wir reden, wenn wir von Liebe reden</em> herauskam, war der Erfolg sensationell: Publikum und Kritiker zeigten sich hingerissen. Seine Geschichten klangen nicht nach Literatur, sondern so hart und lakonisch wie das Leben selbst. Carver avancierte zu einem Kult-Autor, der vor allem für die Knappheit seines Stils gefeiert wurde. Dutzende von Autoren wie Ingo Schulze oder Judith Hermann eiferten seinem „Minimalismus“ nach, seiner Kunst der harten Schnitte, des Weglassens und Verschweigens.</p>
<p>Wie viel von dieser Kunst sich den Strichen Lishs verdankte, kann inzwischen überprüft werden: Carver starb 1988, seine Witwe bestand in jahrelangen Kämpfen mit den Verlag darauf, das Originalmanuskript jenes zweiten Buches zu publizieren. Jetzt liegt es unter seinem ursprünglichen Titel <em>Beginners</em> in Deutsch vor (S. Fischer, 21,99 Euro).</p>
<div id="attachment_313" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="http://blog.uwe-wittstock.de/wp-content/uploads/2012/05/Carvermemorial.jpg"><img class="size-medium wp-image-313" title="Carvermemorial" src="http://blog.uwe-wittstock.de/wp-content/uploads/2012/05/Carvermemorial-300x261.jpg" alt="" width="300" height="261" /></a><p class="wp-caption-text">Raymond Carver Park und Memorial in Clatskanie, Oregon. Photo by Richard Peterson</p></div>
<p>Die Neuausgabe ist doppelt so dick wie das alte Buch. Wer es sich leicht macht, nennt die Tonlage der Originale anders als die der gekürzten Carver-Geschichten. Wer es sich schwerer macht, fragt nach ihrer literarischen Qualität. Verglichen mit den von Lish bearbeitete Stories, wirken sie konventioneller und oft regelrecht geschwätzig. So heißt es bei Lish über den nächtlichen Streit eines Ehepaars: Der Mann „nahm das Einmachglas und warf es durch das Küchenfenster“. Carvers Fassung lautet: „Er griff nach dem Glas und schleuderte es am Kühlschrank vorbei durchs Küchenfenster. Glasscherben fielen klirrend auf Fensterbank und Fußboden.“ Doppelt so viel Text für den gleichen Vorgang.</p>
<p>Anderes Beispiel: Bei Carver tröstet ein Sohn seinen Vater: „Du kannst Dir nicht für alle Zeiten Vorwürfe machen.“ Der Vater antwortet schwer kitschverdächtig: „Für alle Zeiten. Wie lang ist das?“ Solche Dialoge vielen ausnahmslos den Strichen Lishs zum Opfer. Trost gibt es bei ihm nicht. Er sorgte dafür, dass Carvers Figuren zwar miteinander reden, dennoch aber sprachlos bleiben.</p>
<p>Wie dringend Carver seinen Lektor brauchte, zeigt mancher herbe Schnitzer. Der Anfangssatz einer Geschichte lautet bei ihm: „Ein Mann ohne Arme stand vor der Tür“.  Doch der Mann hat, so wird im Folgenden klar, lediglich seine Hände verloren und trägt stattdessen Haken an den Handgelenken. In Lishs Version lautet der Auftakt: „Ein Mann ohne Hände kam an die Tür.“</p>
<p>Dennoch wäre es falsch, Lish als das eigentliche literarische Genie zu betrachten, auf den Raymond Carvers Ruhm zurückgeht. Lish hat sich selbst als Schriftsteller versucht, aber mit den eigenen Büchern nie den Rang von Carvers Geschichten erreicht. Lish war definitiv nicht Carvers Ghostwriter. Doch zusammen waren sie offenkundig besser als jeder von ihnen allein. In der Hall of Fame der Weltliteratur werden üblicherweise nur Einzelplätze vergeben. Vielleicht wäre es in diesem Fall gerechter, einen Doppelsitz vorzusehen.</p>
<p><strong>Hier noch ein TV-Dokumentation zum Leben Raymond Carvers:</strong></p>
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<p>&nbsp;</p>
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<p>&nbsp;</p>
<p><iframe width="640" height="480" src="https://www.youtube.com/embed/sqWqFnvGnug?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><iframe width="640" height="480" src="https://www.youtube.com/embed/fECTD0JCt64?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Dazu noch ein Literarischen Quartett, in dem am Ende (nach der ersten Stunde) Carvers erster Erzählungsband &#8220;Würdest Du bitte still sein, bitte&#8221; besprochen wird:</strong></p>
<p>http://www.youtube.com/watch?v=2bCSp6lUTtc</p>
<p>&nbsp;</p>
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