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	<title>Die Büchersäufer. Ein Blog von Uwe Wittstock &#187; Ian McEwan</title>
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	<description>Über Literatur und Literaten</description>
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		<title>Buch &amp; Bar (29): Ian McEwan &#8220;Abbitte&#8221;</title>
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		<pubDate>Tue, 01 Sep 2015 15:46:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Uwe Wittstock</dc:creator>
				<category><![CDATA[Buch & Bar]]></category>
		<category><![CDATA[Ian McEwan]]></category>
		<category><![CDATA[Vladimir Nabokov]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Wahrheit und nichts als die frei erfundene Wahrheit Klar, Essen ist auch wichtig. Aber in dieser Kurz-Kolume BUCH &#38; BAR geht es nur um Lesen und Trinken. Warum? Weil beides, in richtiger Qualität und Dosierung, einen kostbaren Fingerbreit über &#8230; <a href="http://blog.uwe-wittstock.de/?p=1333">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<h1><strong>Die Wahrheit und nichts als die frei erfundene Wahrheit</strong></h1>
<h2><strong>Klar, Essen ist auch wichtig. Aber in dieser Kurz-Kolume BUCH &amp; BAR geht es nur um Lesen und Trinken. Warum? Weil beides, in richtiger Qualität und Dosierung, einen kostbaren Fingerbreit über die klägliche Wirklichkeit hinausheben kann.</strong></h2>
<h2><strong>Heute: Überstrikt unauthentisches Lesen und Trinken</strong></h2>
<p>Übrigens: Literatur ist nie authentisch. Die heute so verbreitete Vorliebe für das angeblich Authentische ist immer ein wenig seltsam, doch in literarischen Fragen ist sie nicht nur seltsam, sondern eine handfeste Dummheit. Denn wirklich wichtig ist nicht, ob ein Autor etwas erlebt oder erfunden, sondern wie er es auf’s Papier gebracht hat. Von Vladimir Nabokov stammt die schöne Feststellung: &#8220;Wer eine Geschichte &#8216;wahr&#8217; nennt, beleidigt Kunst und Wahrheit zugleich.&#8221;</p>
<div id="attachment_1334" class="wp-caption alignright" style="width: 193px"><a href="http://blog.uwe-wittstock.de/wp-content/uploads/2015/09/40840649z.jpg"><img class="size-medium wp-image-1334" title="40840649z" src="http://blog.uwe-wittstock.de/wp-content/uploads/2015/09/40840649z-183x300.jpg" alt="" width="183" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Ian McEwan: &quot;Abbitte&quot;. Roman. Aus dem Englischen von Bernhard Robben. Diogenes Verlag, Zürch 2015. 12 Euro</p></div>
<p>Zu den schönsten, klügsten, raffiniertesten Romanen der letzten 20 Jahre zählt für mich <strong>„Abbitte“</strong> von <strong>Ian McEwan</strong> &#8211; jetzt als schickes, kleines Leinenbändchen erschienen (Diogenes, 12 €). Nichts daran ist authentisch: nicht die wunderbare Liebe, von der erzählt wird, nicht das Verbrechen, das geschieht und erst recht nicht die herzbrechenden Tode, die gestorben werden. Die ganze Geschichte ist ein Meisterwerk literarischer Imagination – und ironischerweise zugleich eine Warnung vor den Gefahren allzu ungezügelter Imagination. Lesen Sie dieses Buch! Es wird Sie umhauen.</p>
<p>Im Roman serviert ein mieser Kerl miese Cocktails mit Schokolade. Aus Begeisterung über das Buch hat eine Bloggerin namens Kate (thelittlelibrarycafe.com) das Rezept nicht authentisch umgesetzt, sondern verfeinert und etwas Tolles draus gemacht: Dunkle Schokolade unter leichter Hitze schmelzen lassen mit dunklem Rum verrühren, mit 2 TL Ingwer-Sirup, etwas Zimt und ein wenig Muskatnuss mischen, ins Glas geben und warm trinken. Sie hat den Drink nach dem englischen Orginaltitel des Romans <strong>„Atonement“</strong> getauft.</p>
<address><em>Die Kolumne erschien im Focus vom 18. Juli 2015. </em></address>
<address><em> 2014 startete meine Kurz-Kolumne Buch &amp; Bar im Focus. Sie ist schon deshalb unverzichtbar, weil sie dem weltbewegenden Zusammenhang zwischen Lieblingsbegleiter BUCH und Lieblingsaufenthaltsort BAR nachgeht, zwischen Geschriebenem und Getrunkenem, zwischen der Beschwingtheit, in die manche Dichter ebenso wie manche Drinks versetzen können. Also haargenau das,  worauf jeder überzeugte Büchersäufer immer schon gewartet hat – weshalb ich die Kolumnen hier gern frisch auf die Theke meines Blogs serviere.</em></address>
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		<title>Die besten Bücher 2013</title>
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		<pubDate>Wed, 13 Nov 2013 15:40:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Uwe Wittstock</dc:creator>
				<category><![CDATA[Buchmarkt]]></category>
		<category><![CDATA[Personen]]></category>
		<category><![CDATA[Über Bücher]]></category>
		<category><![CDATA[Carsten Stroud]]></category>
		<category><![CDATA[Dan Brown]]></category>
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		<category><![CDATA[Junot Díaz]]></category>
		<category><![CDATA[Kahled Hosseini]]></category>
		<category><![CDATA[Terézia Mora]]></category>

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		<description><![CDATA[In eigener Sache Jobst-Ulrich Brand und ich habe in den letzten Wochen das neue Magazin &#8220;Die besten Bücher 2013&#8243; entwickelt. Seit heute ist es auf dem Markt: An allen guten Kiosken, Zeitschriftenhandlungen und bei allen Buchhandlungen der Hugendubel-Kette. Das Heft &#8230; <a href="http://blog.uwe-wittstock.de/?p=803">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<h1><strong>In eigener Sache</strong></h1>
<h3><strong>Jobst-Ulrich Brand und ich habe in den letzten Wochen das neue Magazin</strong></h3>
<h3 style="text-align: left;"><strong>&#8220;Die besten Bücher 2013&#8243;<br />
</strong></h3>
<h3><strong>entwickelt. Seit heute ist es auf dem Markt: An allen guten Kiosken, Zeitschriftenhandlungen und bei allen Buchhandlungen der Hugendubel-Kette. Das Heft ist eine Kooperation zwischen Focus Spezial und Hugendubel. Wir hoffen auf eine interessierte und naturgemäß glückstrahlende Leserschaft!</strong></h3>
<p><a href="http://blog.uwe-wittstock.de/wp-content/uploads/2013/11/Cover.JPG1.jpeg"><img class="alignleft size-medium wp-image-807" title="Cover.JPG" src="http://blog.uwe-wittstock.de/wp-content/uploads/2013/11/Cover.JPG1-e1384356728955-225x300.jpg" alt="" width="225" height="300" /></a>Eine Menge Kollegen und Autoren haben mitgemacht und mitgeschrieben: Ellen Daniel, Elke Hartmann-Wolff, Elke Heidenreich, Barbara Jung, Ralf-Peter Märtin, Matthias Matting, Harald Pauli, Iris Röll und Lisa Timm. Als Art-Direktorin hat Susanne Achterkamp das Projekt begleitet. Großen Dank an alle.</p>
<p>Für das Heft waren wir unter anderem in Charlottesville, Virginia, bei <strong>John Grisham</strong>,<br />
in Toronto bei <strong>Carsten Stroud</strong>,<br />
in London bei <strong>Jonathan Stroud</strong> (mit Carsten Stroud weder verwandt noch verschwägert),<br />
in New York bei <strong>Elizabeth Gilbert</strong> und <strong>Junot Diaz</strong>,<br />
in Chicago bei <strong>Gillian Flynn<br />
</strong>und zusammen mit <strong>Eugen Ruge</strong> in Cabo de Gata (Südspanien)</p>
<p>Wir haben Gespräche unter anderem geführt mit:</p>
<p><strong>Dan Brown</strong>, <strong>Finn-Ole Heinrich, </strong><strong>Kahled Hosseini, Daniel Kehlmann, </strong><strong>Ian McEwan, </strong><strong>Terézia Mora, </strong><strong>Ferdinand von Schirach und David Wagner</strong></p>
<p>Wir hoffen dingend, mit diesen etlichen tausend Reisekilometer und vielen, vielen Interview-Stunden ein opulentes, lebendiges und bestens informiertes Bücher-Magazin anbieten zu können.</p>
<p>Und dazu haben wir mit <strong>Daniel Kehlmann</strong> und <strong>Ferdinand von Schirach</strong> zwei der besten  und bekanntesten deutschsprachigen Schriftsteller gewonnen, je eine Kurzgeschichte exklusiv für das Magazin zu schreiben. Dass beide Autoren gern auf unseren Wunsch eingingen, macht uns stolz und zeigt, dass auch sie neugierig sind auf diese neue Zeitschrift.</p>
<p>Sie hat 114 liebevoll bedruckte Seiten, erscheint in einer sagenhaften Auflage von 120.000 Exemplaren und zum sensationell günstigen Preis von nur: 4,90 Euro!</p>
<p>Also, wie gesagt:<strong> Seit heute ist es auf dem Markt: An allen guten Kiosken,  Zeitschriftenhandlungen und bei allen Buchhandlungen der  Hugendubel-Kette.<br />
</strong>Ende des Werbeblocks.</p>
<p><a href="http://blog.uwe-wittstock.de/wp-content/uploads/2013/11/Foto2.JPG.jpeg"><img class="alignleft size-medium wp-image-808" title="Foto2.JPG" src="http://blog.uwe-wittstock.de/wp-content/uploads/2013/11/Foto2.JPG-e1384356873325-225x300.jpg" alt="" width="225" height="300" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
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