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	<title>Die Büchersäufer. Ein Blog von Uwe Wittstock &#187; David Wagner</title>
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	<description>Über Literatur und Literaten</description>
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		<title>Schriftsteller David Wagner zur Organspende</title>
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		<pubDate>Wed, 28 Jan 2015 16:04:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Uwe Wittstock</dc:creator>
				<category><![CDATA[Personen]]></category>
		<category><![CDATA[Über Bücher]]></category>
		<category><![CDATA[David Wagner]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8220;Die Dankbarkeit ist ungeheuer&#8221; Ohne Organspende wäre der Schriftsteller David Wagner, 43, heute tot. Von Kindheit  an litt er an einer schweren Lebererkrankung, die ihm nur eine Überlebenschance ließ: die Transplantation eines Ersatzorgans. Über diese Erfahrung schrieb er das Buch &#8230; <a href="http://blog.uwe-wittstock.de/?p=1044">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<h1><strong> &#8220;Die Dankbarkeit ist ungeheuer&#8221;</strong></h1>
<h2><strong>Ohne Organspende wäre der Schriftsteller David Wagner, 43, heute tot. Von Kindheit  an litt er an einer schweren Lebererkrankung, die ihm nur eine Überlebenschance ließ: die Transplantation eines Ersatzorgans. Über diese Erfahrung schrieb er das Buch „Leben“, einen klugen, niemals wehleidigen, oft sogar komischen Erlebnisbericht. Er wurde mit dem  „Preis der Leipziger Buchmesse 2013“ ausgezeichnet und stand lange auf den Bestsellerlisten.</strong></h2>
<p><strong>Uwe Wittstock:</strong> Herr Wagner, wie fühlen Sie sich heute mit einer fremden Leber?</p>
<p><strong>David Wagner:</strong>Das ist keine fremde Leber, es ist jetzt meine. Es war nicht immer meine, aber sie ist jetzt bei mir. Sicher, diese Leber hat mir das Leben gerettet, aber ohne mich wäre auch sie jetzt tot. Sie wäre mit dem Spender gestorben. Ich könnte nicht damit leben, diese Leber als etwas Fremdes zu betrachten, als das Fremde in mir. Tatsächlich ändert sich ja der Zellaufbau einer Leber mit den Jahren, alte Zellen werden durch neue ersetzt. Mein Körper hat diese Leber also auch im medizinischen Sinne inzwischen zum</p>
<div id="attachment_1045" class="wp-caption alignright" style="width: 220px"><a href="http://blog.uwe-wittstock.de/wp-content/uploads/2015/01/Wagner.jpg"><img class="size-full wp-image-1045" title="Wagner" src="http://blog.uwe-wittstock.de/wp-content/uploads/2015/01/Wagner.jpg" alt="" width="210" height="346" /></a><p class="wp-caption-text">David Wagner: &quot;Leben&quot;. Rowohlt Taschenbuch Verlag, 9,99 Euro</p></div>
<p>Großteil zu seiner gemacht.</p>
<p><strong>Wittstock:</strong> Was dachten Sie, als die Nachricht kam, es gebe eine Leber für Sie?</p>
<p><strong>David Wagner:</strong> Ich war sehr, sehr aufgeregt. Die Nachricht kommt ja unvermittelt, so etwas kommt wohl immer unvermittelt. Mit dem Anruf ist aber auch klar: Jetzt geht es um Leben und Tod. Es wird etwas Lebensnotwendiges aus dem Körper herausgeschnitten und ersetzt. Wenn diese Operation nicht gelingt oder wenn das neue Organ seine Aufgaben nicht erfüllt, ist es aus.</p>
<p><strong>Wittstock:</strong> Sie haben einmal abgelehnt, als -Ihnen eine rettende Leber angeboten wurde.</p>
<p><strong>David Wagner:</strong> Da ging es mir wohl noch nicht schlecht genug. Ich hatte Angst. Mir geht es heute sehr gut. Aber es ist auch möglich, dass es einem nach der Transplantation noch schlechter geht als zuvor. Die Entscheidung für eine Transplantation ist also nie leicht.</p>
<p><strong>Wittstock:</strong> Haben Sie trotz der Skandale Vertrauen zur Vergabepraxis bei Organspenden?</p>
<p><strong>David Wagner: </strong>Ich habe großes Vertrauen. Hinter den Skandalen steht ein politisches Problem. Es gibt einerseits zu wenige Spenderorgane und andererseits in Deutschland viel zu viele kleine Transplantationszentren. In diesen Zentren werden nur selten Organe verpflanzt. Das hat einzelne Ärzte dazu verführt, Patienten als dringende Notfälle auszugeben, die nicht so krank waren. Es wäre Aufgabe der Politik, erstens für leistungsfähige Transplantationszentren zu sorgen und zweitens die Organspende mit nationalen Gesetzen klar zu regeln, wie es in Frankreich und Spanien der Fall ist.</p>
<p><strong>Wittstock:</strong> Wie stehen Sie zu Menschen, die Organspende verweigern?<strong></strong></p>
<p><strong>David Wagner:</strong> Das ist ihr gutes Recht. Absolut verständlich. Andererseits lebe ich mit der ungeheuren Dankbarkeit – und Dankbarkeit ist ein viel zu kleines Wort – dafür, dass sich jemand entschieden hat, seine Organe zu spenden. Oder dass Angehörige die bewundernswerte Entscheidung getroffen haben, der Organspende zuzustimmen.</p>
<p><strong>Wittstock:</strong> Was würden Sie zu einem Menschen sagen, der überlegt, sich als potenzieller Organspender registrieren zu lassen oder nicht? <strong></strong></p>
<p><strong>David Wagner:</strong> Er sollte sich vorstellen, dass sein Kind oder ein anderer sehr geliebter Mensch nur weiterleben kann, falls er ein neues Herz, eine neue Leber bekommen kann.</p>
<p><strong>Wittstock:</strong> Haben Sie einen Organspenderausweis?</p>
<p><strong>David Wagner:</strong> Selbstverständlich.</p>
<p><strong>Wittstock:</strong> Denken Sie manchmal an den Menschen, dem Sie Ihre Leber verdanken?</p>
<p><strong>David Wagner:</strong> Täglich. Mein Buch ist in gewisser Hinsicht nichts anderes als eine literarische Gedenktafel für diesen Menschen.</p>
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		<title>Die besten Bücher 2013</title>
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		<pubDate>Wed, 13 Nov 2013 15:40:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Uwe Wittstock</dc:creator>
				<category><![CDATA[Buchmarkt]]></category>
		<category><![CDATA[Personen]]></category>
		<category><![CDATA[Über Bücher]]></category>
		<category><![CDATA[Carsten Stroud]]></category>
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		<category><![CDATA[Terézia Mora]]></category>

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		<description><![CDATA[In eigener Sache Jobst-Ulrich Brand und ich habe in den letzten Wochen das neue Magazin &#8220;Die besten Bücher 2013&#8243; entwickelt. Seit heute ist es auf dem Markt: An allen guten Kiosken, Zeitschriftenhandlungen und bei allen Buchhandlungen der Hugendubel-Kette. Das Heft &#8230; <a href="http://blog.uwe-wittstock.de/?p=803">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<h1><strong>In eigener Sache</strong></h1>
<h3><strong>Jobst-Ulrich Brand und ich habe in den letzten Wochen das neue Magazin</strong></h3>
<h3 style="text-align: left;"><strong>&#8220;Die besten Bücher 2013&#8243;<br />
</strong></h3>
<h3><strong>entwickelt. Seit heute ist es auf dem Markt: An allen guten Kiosken, Zeitschriftenhandlungen und bei allen Buchhandlungen der Hugendubel-Kette. Das Heft ist eine Kooperation zwischen Focus Spezial und Hugendubel. Wir hoffen auf eine interessierte und naturgemäß glückstrahlende Leserschaft!</strong></h3>
<p><a href="http://blog.uwe-wittstock.de/wp-content/uploads/2013/11/Cover.JPG1.jpeg"><img class="alignleft size-medium wp-image-807" title="Cover.JPG" src="http://blog.uwe-wittstock.de/wp-content/uploads/2013/11/Cover.JPG1-e1384356728955-225x300.jpg" alt="" width="225" height="300" /></a>Eine Menge Kollegen und Autoren haben mitgemacht und mitgeschrieben: Ellen Daniel, Elke Hartmann-Wolff, Elke Heidenreich, Barbara Jung, Ralf-Peter Märtin, Matthias Matting, Harald Pauli, Iris Röll und Lisa Timm. Als Art-Direktorin hat Susanne Achterkamp das Projekt begleitet. Großen Dank an alle.</p>
<p>Für das Heft waren wir unter anderem in Charlottesville, Virginia, bei <strong>John Grisham</strong>,<br />
in Toronto bei <strong>Carsten Stroud</strong>,<br />
in London bei <strong>Jonathan Stroud</strong> (mit Carsten Stroud weder verwandt noch verschwägert),<br />
in New York bei <strong>Elizabeth Gilbert</strong> und <strong>Junot Diaz</strong>,<br />
in Chicago bei <strong>Gillian Flynn<br />
</strong>und zusammen mit <strong>Eugen Ruge</strong> in Cabo de Gata (Südspanien)</p>
<p>Wir haben Gespräche unter anderem geführt mit:</p>
<p><strong>Dan Brown</strong>, <strong>Finn-Ole Heinrich, </strong><strong>Kahled Hosseini, Daniel Kehlmann, </strong><strong>Ian McEwan, </strong><strong>Terézia Mora, </strong><strong>Ferdinand von Schirach und David Wagner</strong></p>
<p>Wir hoffen dingend, mit diesen etlichen tausend Reisekilometer und vielen, vielen Interview-Stunden ein opulentes, lebendiges und bestens informiertes Bücher-Magazin anbieten zu können.</p>
<p>Und dazu haben wir mit <strong>Daniel Kehlmann</strong> und <strong>Ferdinand von Schirach</strong> zwei der besten  und bekanntesten deutschsprachigen Schriftsteller gewonnen, je eine Kurzgeschichte exklusiv für das Magazin zu schreiben. Dass beide Autoren gern auf unseren Wunsch eingingen, macht uns stolz und zeigt, dass auch sie neugierig sind auf diese neue Zeitschrift.</p>
<p>Sie hat 114 liebevoll bedruckte Seiten, erscheint in einer sagenhaften Auflage von 120.000 Exemplaren und zum sensationell günstigen Preis von nur: 4,90 Euro!</p>
<p>Also, wie gesagt:<strong> Seit heute ist es auf dem Markt: An allen guten Kiosken,  Zeitschriftenhandlungen und bei allen Buchhandlungen der  Hugendubel-Kette.<br />
</strong>Ende des Werbeblocks.</p>
<p><a href="http://blog.uwe-wittstock.de/wp-content/uploads/2013/11/Foto2.JPG.jpeg"><img class="alignleft size-medium wp-image-808" title="Foto2.JPG" src="http://blog.uwe-wittstock.de/wp-content/uploads/2013/11/Foto2.JPG-e1384356873325-225x300.jpg" alt="" width="225" height="300" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
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