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	<title>Kommentare zu: Maxim Biller und Dietmar Dath</title>
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	<description>Über Literatur und Literaten</description>
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		<title>Von: Wolfgang Anders</title>
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		<dc:creator>Wolfgang Anders</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 01 Oct 2014 13:44:52 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Die Polemik Billers ist hinreißend; Wittstocks Replik hingegen vernünftig. Wir erleben zur Zeit den zarten Aufbruch aus der Langeweile einer bisher maßlos &quot;drögen&quot; (John le Caré) deutschen Literaturszene. Auch Florian Kesslers Eingeständnis des eigenen Werdegangs ist durchweg erfrischend. Bei der Google-Eingabe &quot;Weshalb ist die deutschsprachige Literatur so langweilig?&quot; erhielt ich innerhalb von 0,41 Sekunden 447.000 Einträge -  bevor ich die Artikel der drei Herren gelesen hatte.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Die Polemik Billers ist hinreißend; Wittstocks Replik hingegen vernünftig. Wir erleben zur Zeit den zarten Aufbruch aus der Langeweile einer bisher maßlos &#8220;drögen&#8221; (John le Caré) deutschen Literaturszene. Auch Florian Kesslers Eingeständnis des eigenen Werdegangs ist durchweg erfrischend. Bei der Google-Eingabe &#8220;Weshalb ist die deutschsprachige Literatur so langweilig?&#8221; erhielt ich innerhalb von 0,41 Sekunden 447.000 Einträge &#8211;  bevor ich die Artikel der drei Herren gelesen hatte.</p>
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		<title>Von: Jayne-Ann Igel</title>
		<link>http://blog.uwe-wittstock.de/?p=951#comment-112</link>
		<dc:creator>Jayne-Ann Igel</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 21 Feb 2014 11:40:57 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[&quot;Meine These zur Langeweile beim Lesen deutscher Romane war vor 20 Jahren eine andere: Ich glaubte (und glaube), dass sich Verleger, Kritiker, Lektoren damals zu lange an einigen abgenutzten und normativ gewordenen Spielregeln der Moderne festgehalten hatten: Die Vorstellung, die Romanliteratur, dürfe ihr ästhetisches Glück ausschließlich bei Sprachexperimenten oder formaler Innovation suchen (was manchmal auch ganz schön ist), hielt ich für falsch.&quot; - Ja, das ist einer der Punkte, vor zwanzig Jahren wäre ein Erzählgenie wie Kurzeck einfach, was die öffentliche Aufmerksamkeit betrifft (oder sollte ich feuilletonistische schreiben), durchgerauscht, und er ist ja auch erst relativ spät ins Bewußtsein gerückt. Und natürlich gibt es auch Schreibweisen, die sich von der Tradition verschiedener Verlagshäuser wie etwa Suhrkamp oder Schreibschulen wie etwa Leipzig oder Hildesheim herdeuten lassen. Gelegentlich war auch von Stipendiatenliteratur die Rede ... Aber das ist eben nicht alles. Vermutlich orientieren sich Biller, Kessler u.a., die jetzt soviel an der deutschsprachigen Gegenwartsliteratur zu bemängeln wissen, ausschließlich am Feuilleton der großen Tageszeitungen, einschlägigen Fernseh-Literatursendungen und der Spiegel-Bestsellerliste, wo gern das präsentiert wird, was man für leicht vermarktbar hält (wobei ich nichts dagegen habe, wenn ein gutes Stück Literatur auch da reüssiert). Und dann finde ich die Beschränkung des Blicks auf Romane, und diese dann quasi als alleinvertretend für den Stand und die Qualität der deutschsprachigen Gegenwartsliteratur zu setzen, äußerst verheerend, für die Wahrnehmung wie für den Diskurs.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Meine These zur Langeweile beim Lesen deutscher Romane war vor 20 Jahren eine andere: Ich glaubte (und glaube), dass sich Verleger, Kritiker, Lektoren damals zu lange an einigen abgenutzten und normativ gewordenen Spielregeln der Moderne festgehalten hatten: Die Vorstellung, die Romanliteratur, dürfe ihr ästhetisches Glück ausschließlich bei Sprachexperimenten oder formaler Innovation suchen (was manchmal auch ganz schön ist), hielt ich für falsch.&#8221; &#8211; Ja, das ist einer der Punkte, vor zwanzig Jahren wäre ein Erzählgenie wie Kurzeck einfach, was die öffentliche Aufmerksamkeit betrifft (oder sollte ich feuilletonistische schreiben), durchgerauscht, und er ist ja auch erst relativ spät ins Bewußtsein gerückt. Und natürlich gibt es auch Schreibweisen, die sich von der Tradition verschiedener Verlagshäuser wie etwa Suhrkamp oder Schreibschulen wie etwa Leipzig oder Hildesheim herdeuten lassen. Gelegentlich war auch von Stipendiatenliteratur die Rede &#8230; Aber das ist eben nicht alles. Vermutlich orientieren sich Biller, Kessler u.a., die jetzt soviel an der deutschsprachigen Gegenwartsliteratur zu bemängeln wissen, ausschließlich am Feuilleton der großen Tageszeitungen, einschlägigen Fernseh-Literatursendungen und der Spiegel-Bestsellerliste, wo gern das präsentiert wird, was man für leicht vermarktbar hält (wobei ich nichts dagegen habe, wenn ein gutes Stück Literatur auch da reüssiert). Und dann finde ich die Beschränkung des Blicks auf Romane, und diese dann quasi als alleinvertretend für den Stand und die Qualität der deutschsprachigen Gegenwartsliteratur zu setzen, äußerst verheerend, für die Wahrnehmung wie für den Diskurs.</p>
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