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	<title>Kommentare zu: Was Ärzte und Schriftsteller verbindet</title>
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	<description>Über Literatur und Literaten</description>
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		<title>Von: Herwig Finkeldey</title>
		<link>http://blog.uwe-wittstock.de/?p=253#comment-149</link>
		<dc:creator>Herwig Finkeldey</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 20 Aug 2015 07:20:25 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Jeder Arzt ist ja - wie z.B. Schiller - süchtig nach Stoff und muß, um erfolgreich zu therapieren, den Stoff bändigen und dosieren, also in eine Form bringen. Stoff alleine hat niemanden gesund gemacht und damit korrespondierend macht der Stoff alleine noch kein Meisterwerk. 
Als Schriftsteller hat Schiller das gewußt, als Arzt liegen, wie Sie ja richtig schreiben, bedenkliche Berichte vor. Offenbar hat ein wohlwollender Vorgesetzter stillschweigend die Rezepte des Genies ein wenig nach unten korregiert. Aber die Handlungen des Vorgestzten beschränkte sich auf die ärztliche Tätigkeit - die &quot;Räuber&quot; nach &quot;unten korregiert&quot;? - das wäre nichts geworden.
Schillers früher Tod hängt möglicherweise mit seiner ärztlichen Tätigkeit zusammen: Bei der Sektion des &quot;Eleven Hiller&quot; schildert er eine Tuberkulose. Eine Primärinfektion hierdurch ist gut denkbar; die abschließende Pneumonie als Endstrecke der chronischen Infektion durchaus plausibel.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Jeder Arzt ist ja &#8211; wie z.B. Schiller &#8211; süchtig nach Stoff und muß, um erfolgreich zu therapieren, den Stoff bändigen und dosieren, also in eine Form bringen. Stoff alleine hat niemanden gesund gemacht und damit korrespondierend macht der Stoff alleine noch kein Meisterwerk.<br />
Als Schriftsteller hat Schiller das gewußt, als Arzt liegen, wie Sie ja richtig schreiben, bedenkliche Berichte vor. Offenbar hat ein wohlwollender Vorgesetzter stillschweigend die Rezepte des Genies ein wenig nach unten korregiert. Aber die Handlungen des Vorgestzten beschränkte sich auf die ärztliche Tätigkeit &#8211; die &#8220;Räuber&#8221; nach &#8220;unten korregiert&#8221;? &#8211; das wäre nichts geworden.<br />
Schillers früher Tod hängt möglicherweise mit seiner ärztlichen Tätigkeit zusammen: Bei der Sektion des &#8220;Eleven Hiller&#8221; schildert er eine Tuberkulose. Eine Primärinfektion hierdurch ist gut denkbar; die abschließende Pneumonie als Endstrecke der chronischen Infektion durchaus plausibel.</p>
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		<title>Von: Christian Milz</title>
		<link>http://blog.uwe-wittstock.de/?p=253#comment-41</link>
		<dc:creator>Christian Milz</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 20 Sep 2012 17:40:54 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Georg Büchners Beziehung zur Medizin stellte sich in erster Linie über seinen Vater, den Medizinalrat her, war also keineswegs ganz freiwilligund schon gar nicht konfliktffei. Büchners &quot;Woyzeck&quot; ist (insbesondere ab der zweiten Entwurfsstufe) partiell eine heftige Satire auf die Medizin.
Vgl. Christian Milz: &quot;Georg Büchner. Dichter, Spötter, Rätselsteller&quot; (Passagen Verlag, Wien)]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Georg Büchners Beziehung zur Medizin stellte sich in erster Linie über seinen Vater, den Medizinalrat her, war also keineswegs ganz freiwilligund schon gar nicht konfliktffei. Büchners &#8220;Woyzeck&#8221; ist (insbesondere ab der zweiten Entwurfsstufe) partiell eine heftige Satire auf die Medizin.<br />
Vgl. Christian Milz: &#8220;Georg Büchner. Dichter, Spötter, Rätselsteller&#8221; (Passagen Verlag, Wien)</p>
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