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	<title>Kommentare zu: Lutz Seiler: &#8220;Kruso&#8221;</title>
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	<description>Über Literatur und Literaten</description>
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		<title>Von: Herwig Finkeldey</title>
		<link>http://blog.uwe-wittstock.de/?p=1153#comment-148</link>
		<dc:creator>Herwig Finkeldey</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 11 Aug 2015 14:44:58 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Tja, der Seiler, auf der Hälfte der Lesewegstrecke war ich überzeugt, darüber etwas zu schreiben. Hiddensee, die Literateninsel, immer auch eine Fluchtinsel. Hauptmann, Mann und Benn waren hier. Das Capri des Nordens mit seinen heidnischen Runen. Kein Flecken DDR taugte weniger für den Sozialismus. All das suchte ich im Roman, wähnte mich zunächst fündig, aber dann verließ mich die Faszination. 

Es wäre so viel möglich gewesen: Die Fluchtmetapher, das andere Ufer, die Toten. Nicht, dass sich das nicht auch in dem Roman fndet. Nur bieten unschöne Wasserleichen nicht viel Raum für innere Werte, der Tod im Wasser ist unfrei und häßlich. Krusos Antwort aber scheint mir - wie Ihnen und Frau Igel auch - die Flucht nach Innen: Nur wer innerlich flieht, kann überleben. Das andere Ufer - Mön -  ist die Zeitlosigkeit.

In der Summe kein schlechtes Buch, aber mit teilweise fragwürdiger Konnotation...

so, also doch noch ein hingeklierter, improvisierter Text über Kruso. Ich wußte bis dato übrigens gar nicht,  dass Sie bloggen Herr Wittstock. Gruß aus Berlin]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Tja, der Seiler, auf der Hälfte der Lesewegstrecke war ich überzeugt, darüber etwas zu schreiben. Hiddensee, die Literateninsel, immer auch eine Fluchtinsel. Hauptmann, Mann und Benn waren hier. Das Capri des Nordens mit seinen heidnischen Runen. Kein Flecken DDR taugte weniger für den Sozialismus. All das suchte ich im Roman, wähnte mich zunächst fündig, aber dann verließ mich die Faszination. </p>
<p>Es wäre so viel möglich gewesen: Die Fluchtmetapher, das andere Ufer, die Toten. Nicht, dass sich das nicht auch in dem Roman fndet. Nur bieten unschöne Wasserleichen nicht viel Raum für innere Werte, der Tod im Wasser ist unfrei und häßlich. Krusos Antwort aber scheint mir &#8211; wie Ihnen und Frau Igel auch &#8211; die Flucht nach Innen: Nur wer innerlich flieht, kann überleben. Das andere Ufer &#8211; Mön &#8211;  ist die Zeitlosigkeit.</p>
<p>In der Summe kein schlechtes Buch, aber mit teilweise fragwürdiger Konnotation&#8230;</p>
<p>so, also doch noch ein hingeklierter, improvisierter Text über Kruso. Ich wußte bis dato übrigens gar nicht,  dass Sie bloggen Herr Wittstock. Gruß aus Berlin</p>
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		<title>Von: Uwe Wittstock</title>
		<link>http://blog.uwe-wittstock.de/?p=1153#comment-141</link>
		<dc:creator>Uwe Wittstock</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 25 Apr 2015 18:58:47 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Ja, dem stimme ich zu. Ich war vor allem über die vor keiner Ironie gebrochenen Feier einer biedermeierlichen Weltflucht in diesem Roman verblüfft.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ja, dem stimme ich zu. Ich war vor allem über die vor keiner Ironie gebrochenen Feier einer biedermeierlichen Weltflucht in diesem Roman verblüfft.</p>
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		<title>Von: Jayne-Ann Igel</title>
		<link>http://blog.uwe-wittstock.de/?p=1153#comment-140</link>
		<dc:creator>Jayne-Ann Igel</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 25 Apr 2015 17:00:37 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Ja, das erscheint mir eine so folgenreiche wie zweischneidige Lesart, die Kruso hier mit diesem &quot;Lehrsatz&quot; anbietet, das Fragwürdige beginnt für mich schon mit der Postulierung einer &quot;wahren Freiheit&quot;. Ich glaube, daß es die so nicht gibt, oder nur im luftleeren Raum. Auch die Freiheit, in der wir augenblicklich leben, trägt Implikationen von Unfreiheit in sich, das ist aber nichts neues ...]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ja, das erscheint mir eine so folgenreiche wie zweischneidige Lesart, die Kruso hier mit diesem &#8220;Lehrsatz&#8221; anbietet, das Fragwürdige beginnt für mich schon mit der Postulierung einer &#8220;wahren Freiheit&#8221;. Ich glaube, daß es die so nicht gibt, oder nur im luftleeren Raum. Auch die Freiheit, in der wir augenblicklich leben, trägt Implikationen von Unfreiheit in sich, das ist aber nichts neues &#8230;</p>
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