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	<title>Kommentare zu: Gespräch mit Ulla Hahn über &#8220;Spiel der Zeit&#8221;</title>
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	<description>Über Literatur und Literaten</description>
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		<title>Von: Uwe Wittstock</title>
		<link>http://blog.uwe-wittstock.de/?p=1101#comment-192</link>
		<dc:creator>Uwe Wittstock</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 16 Jul 2020 08:28:44 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Lieber Herr Mittelhaus,
vielen Dank für Ihren Kommentar. Ulla Hahns Hauptfigur ist politisch sehr engagiert, deshalb verwundert es einen im ersten Moment schon, dass ihr die Reise nach Venedig in einem bestimmten Moment so viel wichtiger ist als die Politik. Aber andererseits: Ist das nicht sehr menschlich? Und auch literarisch war ich in diesem Punkt nicht so überrascht. Der britische Autor Julien Barnes beschreibt in seinem ersten Roman &quot;Metroland&quot; einen offenbar autobiografischen Helden, der im Mai 1968 als Romanistik-Student in Paris lebte. Es ist ein sehr witziger und, wie ich finde, kluger Mittelteil des Romans: Darin beschreibt er ein wunderbare Liebesgeschichte seines Helden mit dem Mädchen Annick im Mai 1968. Und die Liebe war dem Romanhelden viel wichtiger als die Politik. Als es ein Moment lang so aussah, als würden die französischen Studenten die Welt (oder zumindest Frankreich) verändern, liegt seine verliebte Hauptfigur mit Annick im Bett und vergisst alles  um sich her. Mit bestem Gruß    Uwe Wittstock]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Lieber Herr Mittelhaus,<br />
vielen Dank für Ihren Kommentar. Ulla Hahns Hauptfigur ist politisch sehr engagiert, deshalb verwundert es einen im ersten Moment schon, dass ihr die Reise nach Venedig in einem bestimmten Moment so viel wichtiger ist als die Politik. Aber andererseits: Ist das nicht sehr menschlich? Und auch literarisch war ich in diesem Punkt nicht so überrascht. Der britische Autor Julien Barnes beschreibt in seinem ersten Roman &#8220;Metroland&#8221; einen offenbar autobiografischen Helden, der im Mai 1968 als Romanistik-Student in Paris lebte. Es ist ein sehr witziger und, wie ich finde, kluger Mittelteil des Romans: Darin beschreibt er ein wunderbare Liebesgeschichte seines Helden mit dem Mädchen Annick im Mai 1968. Und die Liebe war dem Romanhelden viel wichtiger als die Politik. Als es ein Moment lang so aussah, als würden die französischen Studenten die Welt (oder zumindest Frankreich) verändern, liegt seine verliebte Hauptfigur mit Annick im Bett und vergisst alles  um sich her. Mit bestem Gruß    Uwe Wittstock</p>
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		<title>Von: Michael Mittelhaus</title>
		<link>http://blog.uwe-wittstock.de/?p=1101#comment-191</link>
		<dc:creator>Michael Mittelhaus</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 15 Jul 2020 20:27:09 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Ulla Hahn hat mir ihrem Viererzyklus, zu dem Spiel der Zeit gehört, eine der besten alternativen Beiträge zur Geschichte der Bundesrepublik und der 68´er Bewegung geschrieben.
Allerdings verwundert, wie sehr sie sich darin auch versucht von der eigentlichen politischen Bewegung zu distanzieren, während andere demonstrieren ist der Titelheldin der Venedig Trip wichtiger.
Wichtiger – und besser – als ihre fragwürdigen politischen Passagen sind ihre sprachmächtigen Wortspiele, die ihren Anfang in den Wortsteinen des Großvaters haben.
Ich hab die ersten 3 Bände im Mai 2018 bzw. 2019 rezensiert, Band IV folgt noch.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ulla Hahn hat mir ihrem Viererzyklus, zu dem Spiel der Zeit gehört, eine der besten alternativen Beiträge zur Geschichte der Bundesrepublik und der 68´er Bewegung geschrieben.<br />
Allerdings verwundert, wie sehr sie sich darin auch versucht von der eigentlichen politischen Bewegung zu distanzieren, während andere demonstrieren ist der Titelheldin der Venedig Trip wichtiger.<br />
Wichtiger – und besser – als ihre fragwürdigen politischen Passagen sind ihre sprachmächtigen Wortspiele, die ihren Anfang in den Wortsteinen des Großvaters haben.<br />
Ich hab die ersten 3 Bände im Mai 2018 bzw. 2019 rezensiert, Band IV folgt noch.</p>
]]></content:encoded>
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